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	<title>Japan Blog - Die Japanische Sprache und Kultur</title>
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	<description>Die Japanische Sprache und Kultur</description>
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		<title>Sprechende Tiere – Meine Erfahrung mit Ritalin</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Hoffman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drogen]]></category>
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		<description><![CDATA[Es klingelt, die öde Mathestunde ist vorbei. Die ganze Lektion lang wurde über die Punkteverteilung der letzten Prüfung diskutiert, unwichtig. Ich habe Besseres zu tun: heute erhielt ich, nach langen Recherchen über Methylphenidate, eine 20mg Ritalin Tablette. Mein Experiment kann &#8230; <a href="http://japanis.ch/2012/05/sprechende-tiere-meine-erfahrung-mit-ritalin/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://japanis.ch/wp-content/uploads/2012/05/ritalin.jpeg"><img class="aligncenter size-large wp-image-417" title="ritalin" src="http://japanis.ch/wp-content/uploads/2012/05/ritalin-1024x758.jpg" alt="" width="584" height="432" /></a></p>
<p><em>Es klingelt, die öde Mathestunde ist vorbei. Die ganze Lektion lang wurde über die Punkteverteilung der letzten Prüfung diskutiert, unwichtig. Ich habe Besseres zu tun: heute erhielt ich, nach langen Recherchen über Methylphenidate, eine 20mg Ritalin Tablette. Mein Experiment kann beginnen&#8230;</em></p>
<p>Während ich auf den Bus warte, schmeisse ich mir die Tablette, nach kurzem Untersuchen. in den Mund und spüle mit einem Schluck leicht warmem Wasser nach. Igitt. «Was wäre jetzt, wenn das gar nicht Ritalin gewesen ist?». Fragen schiessen mir durch den Kopf, trotz dem angenehmen Wetter fange ich an, etwas zu schwitzen. Meine Achselhöhlen sind ja ganz durchnässt, hoffentlich bemerkt das niemand. Ich mache mir Sorgen. So etwas in der Art habe ich noch nie zuvor gemacht. Vielleicht gibt es doch irgendein Kompatibilitätsproblem mit meinen jetzigen Medikamenten&#8230;</p>
<p>Meine Ängste verfliegen jedoch innert kurzer Zeit wieder, und ich verfalle meinen Gedanken. Der Bus kommt, zwei Minuten zu spät. Ich steige ein, los geht’s. Zwei Schulkameradinnen sitzen mir gegenüber, doch ich beachte sie nicht. Ich wundere mich, wann die Wirkung der Droge eintreten wird. Darüber hatte ich nicht viel gelesen, anscheinend geht es zwischen 40 &#8211; 60 Minuten bis man sie zu spüren beginnt.</p>
<p>Auch mache ich mir Gedanken darüber, ob ich den echten Effekt des Ritalin von dem des Placebo unterscheiden kann. Schade, mein Kontakt hätte mir vielleicht lieber – ohne meines Wissens – eine wirkungslose Tablette geben sollen.</p>
<p>Der Bus nähert sich meiner Haltestelle, direkt neben dem Subway. Er kommt langsam zum Stillstand, ich steige aus, laufe zur Stadtbibliothek Baden. Kein Unterschied, 20 Minuten sind seit der Einnahme vergangen. Ich packe mein Material aus, setze mich hin. Noch kurz aufs Klo, dann kann’s losgehen. Die Bibliothek ist voll, ich glaube die Schüler der WMS haben eine Abschlussprüfung. Ein Nachhilfeschüler, den ich regelmässig sehe, sucht seinen Lehrer. Ich helfe ihm, sage ihm, er sei unten. Der Lärm stört mich, es ist lauter als sonst.</p>
<p>Zuerst mal Email checken. Facebook. Reddit. Twitter&#8230; Ich wollte ja eigentlich die Englischhausaufgaben machen. Eine Fabel schreiben. Ich mache Google Docs auf, langsam fühle ich mich anders. Oder ist das nur der Placebo? 40 Minuten sind vergangen. Fange an zu schreiben. Ich brauche eine Idee, die Moral hab ich schon. «Stehe zu deinen Fehlern». Gute Moral, ein Bekannter von mir hat diese Lektion erst gerade letzte Woche gelernt. Alles gut rausgekommen.</p>
<p>Mir kommt es komisch vor, wie ich den Text angehe. Ich schreibe meine Gedanken in kurzen Sätzen auf, und denke dabei nach. Es ist 16:54. So viel habe ich schon.</p>
<p><a href="http://japanis.ch/wp-content/uploads/2012/05/Screen-Shot-2012-05-15-at-12.03.30-AM.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-416" title="Screen Shot 2012-05-15 at 12.03.30 AM" src="http://japanis.ch/wp-content/uploads/2012/05/Screen-Shot-2012-05-15-at-12.03.30-AM-300x145.png" alt="" width="300" height="145" /></a></p>
<p>Ich denke nach, mir fällt nichts ein. Plötzlich! Um 17:04, die gewinnende Idee. Die Fabel beginnt mit «A long week filled with hard work is coming to an end. The mouthwatering&#8230;». Langsam formt sich eine Geschichte in meinem Kopf. Normalerweise müsste ich mir Stichpunkte aufschreiben, oder ein Mindmap machen. Normalerweise würden mir die Ideen ausgehen, ich bliebe stecken. Nein, nicht mit Ritalin. Die Wörter fliessen nur so aus mir heraus. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das Ritalin wirkt. Könnte ich das auch alleine? Ohne Drogen? Ich möchte ja sagen, doch zweifle daran. Keine Ablenkungen. Reddit? Nein, keine Lust. Den Lärm bemerke ich gar nicht mehr. Ich bin ruhig. Ich bin konzentriert. Ich bin gesamthaft der Geschichte gewidmet.</p>
<p>Nach einigen Minuten habe ich den ersten Abschnitt. Der Rest der Geschichte hat sich in meinem Kopf geformt. «Creative writing»? Nicht so mein Ding. Mit Ritalin? Nicht schlecht, muss ich sagen. Alles wird beschrieben, Synonyme werden gesucht, «schwierige» Wörter, die zuhinterst im Schädel vergraben sind, werden gefunden. Alles passt perfekt zusammen. Kein Hunger, ich fühle mich wie in einem Konzentrationshigh. Ich möchte arbeiten, ich möchte es so gut machen wie möglich. Ich schreibe wie wild weiter.</p>
<p><a title="Tommy’s Delectable Mistake" href="http://japanis.ch/2012/05/tommys-delectable-mistake/">Eine Stunde später, um 18:06, bin ich fertig.</a> 1000 Wörter, knapp 16 Wörter pro Minute. Erschöpft? Nein. Erstaunt? Ja. Nun: durchlesen, mehrmals. Dazu hätte ich im Normalfall nicht die Geduld. Kleine Fehler entdecke ich, aber Vergleichsweise wenig. Ich bin immer noch im «High», ich möchte produktiv sein. Ich möchte schreiben.</p>
<p>Ritalin ist nicht so gut, wie ich erwartet hatte (meine Vorstellungen waren unrealistisch, erst vor kurzem hatte ich «Limitless» wieder geschaut), aber trotzdem erstaunlich. Ohne mir viel Gedanken zu machen, sprudelte der Text, die Wörter aus mir hinaus. Keine langen Denkpausen, sondern Zack-Zack-Zack und der Abschnitt war fertig.</p>
<p>Der Effekt lässt nach – jetzt es ist 00:16. Der wirklich merkbare «High» Effekt dauerte nur noch bis um 18:30 an, danach verlor ich die Motivation und ging nach Hause. An der Bushaltestelle zappelte ich etwas – ich fühlte mich nutzlos. Ich nahm ein Buch in die Hand, sofort besser. Ich konnte mich auf der gesamten Fahrt mühelos darauf konzentrieren. Von 15:00 bis jetzt (und wahrscheinlich bis Morgen früh) habe ich nichts gegessen, höchst abnormal, wie solche, die mich kennen (oder mir auf Instagram folgen), wissen (sollten). Auch jetzt, der Text kommt ziemlich schnell (die Qualität hat aber beträchtlich nachgelassen). Ich bin seit kurz nach sechs am Morgen auf den Beinen um verspürte bis vor zehn Minuten nicht die geringsten Müdigkeit – im Gegenteil, ich wollte unbedingt wieder schreiben.</p>
<p>Es kommt mir etwas wie «Lucid Dreaming» vor, ich möchte es völlig ausnutzen, ausprobieren, wie dieses «High» mir hilft, wie es funktioniert und wo die Grenzen liegen. Ich hatte versucht, nachdem ich die Fabel abgeschlossen hatte, ohne Notizen, eifach aus dem Gedächtnis etwas über Schminken und Makeup zu schreiben (ein Thema das mich schon seit einigen Wochen interessiert, und worüber ich schon einiges gelesen habe). Die Einleitung verlief ohne Probleme, doch als ich konkrete Fakten und Informationen brauchte, war das Weiterschreiben wie erwartet leider unmöglich. Ich hätte aber gerne erfahren, wie es mit den Notizen gelaufen wäre.</p>
<p>Nun, mal sehen, wie es mir am Morgen geht&#8230;</p>
<p>Werde ich nochmals Ritalin nehmen? Vielleicht, doch muss ich mich noch zuvor ausführlicher mit dem Thema der Leistungsverstärkenden Drogen beschäftigen (und vor allem der Langzeitauswirkungen), damit ich eine rationale und vor allem informierte Entscheidung treffen kann. War es die Erfahrung wert? Absolut. Ich habe mich seit längerem über die Wirkung von Drogen wie Ritalin oder Adderall bei solchen, die keine Konzentrationsstörungen haben, gewundert, und bin zufrieden mit meiner (ersten) Erfahrung. Ich weiss mit Sicherheit, dass ich die Kantonsschule Problemlos abschliessen werde, und ich würde es auch ohne Ritalin schaffen. Doch man will sich immer das Leben erleichtern, und den bequemsten Weg gehen&#8230;</p>
<p>Ich möchte Nebenbei bemerken, dass Ritalin, obwohl von Ärzten oft an kleine Kindern verschrieben, keine harmlose Droge ist. Sie kann wesentliche Veränderungen, wie Schlaflosigkeit, Mangel an Hungergefühlen (was auch zu Magersucht führen kann), Nervosität und Toleranz (man muss immer höhere Dosen nehmen um die gleiche Wirkung zu erreichen) herbeiziehen, und ist sicherlich genau das Gegenteil von gefahrlos. Ich habe mich über die Dosis, die Nebenwirkungen und die Droge selber extensiv informiert, und war mir völlig bewusst, was schief laufen könnte. Ausserdem habe ich meine Ärzte nach Ihren Meinungen und weiteren möglichen Risiken gefragt. Anhand all diesen Informationen habe ich eine Entscheidung getroffen, mit der ich zufrieden bin.</p>
<p>In einem zukünftigen Post habe ich vor, das Thema anzugehen, wieso Ritalin leistungsstärkend wirkt, wie solche Drogen im allgemeinen funktionieren und gebraucht bzw. missbraucht werden&#8230;</p>
<p><em>Edit: Ich habe kein AD(H)S, und kann mich normalerweise mühelos konzentrieren. </em></p>
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		<title>Tommy’s Delectable Mistake</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 18:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Hoffman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fables]]></category>
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		<description><![CDATA[A long week filled with hard work is coming to an end. Crickets are chirping, the air is warm and the sun is beginning to sink on the horizon. The mouth-watering smell of chicken sizzling on the open fire wafts &#8230; <a href="http://japanis.ch/2012/05/tommys-delectable-mistake/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>A long week filled with hard work is coming to an end. Crickets are chirping, the air is warm and the sun is beginning to sink on the horizon. The mouth-watering smell of chicken sizzling on the open fire wafts through the entrance of the doghouse, where «Tommy», the farm’s friendly guard dog is peacefully dozing. Awoken by the whiff of something edible, Tommy slowly stirs and raises his slightly damp nose in the air: «Where is that divine scent coming from?», he marvels. Curious and hungry, he gets to his feet and begins to search for its source.</p>
<p>His trusty nose leads him to the backside of the pig pen, where the farm’s family is gathered in front of a crackling bonfire. The farmer, Tommy’s master, is leisurely rotating a pole on which multiple scrumptious-looking chickens are impaled. The luscious smell is now stronger than ever, Tommy can only just restrain himself from grabbing the delicious-looking meat. Drooling with delight and sweating from the warmth of the flames, he lays down on dirt ground, muttering to himself about unfairness of the situation.</p>
<p>Suddenly, a squeal breaks the silence. A small piglet from the nearby pig pen has escaped and is running towards the fields, where it would disappear in the man-high stalks of corn. The entire family springs up in surprise and starts the pursuit. «Now’s my chance!», Tommy says to himself, and quickly sneaks up to the flaming fire. Luckily, Tommy’s master had let the pole drop in the hassle, and a crispy, light-brown chicken had fallen aside the burning pit. Eyes bulging in delight, Tommy snatches it hastily between his jaws. «I shouldn’t be doing this», he scolds himself, but his hunger overrules his better judgement. His ears pick up the returning family, piglet in arms. Forgetting about his moral dilemma, Tommy frantically escapes – meal in jaw – and returns to his house. Scared of a reprimanding, Tommy quickly licks his lips and devours – amidst noisy slurping, crunching, and smacking – the entire chicken, including the carcass. «What a meal!», Tommy exclaims will a full stomach, and quickly drowses off to sleep.</p>
<p>«BAM». An ear-splitting crack followed by deafening silence startles Tommy awake. «What in the world was that?», Tommy yells, disoriented and confused. He jumps to his feet and runs off to investigate. Lying in the dust in front of the main barn lies the local red-tailed fox, «Henry». Tommy despised him utterly, as he was constantly attempting to kidnap chickens from the pen. They both had a long history behind them, but that didn’t matter now. Tommy was a quick thinker – he suspected what had occurred. A faint «Help me!» escapes poor Henry, lying helpless in a small puddle of blood. It seemed as though the bullet had entered his hind leg, effectively hindering him from escaping.</p>
<p>A little ways away from the barn, the farmer – Tommy’s master and trusted friend – was standing, double-barreled rifle in hand, smoke escaping its butt. The sun was setting in the distance, it was getting dark quickly. «No time to lose», Tommy rapidly concludes, and runs over to assist his longtime nemesis Henry. He needed to stand up for his mistake, no-one else should take the fall for it, although he honestly wouldn’t mind getting rid of Henry.</p>
<p>«Everything will be alright», Tommy soothingly consoles Henry, «why is he shooting at you?». «He … convinced I … a chicken … cooking … fire», Henry faintingly responds, gasping for breath as he does so. «The pain!», he exclaims, gritting his teeth in distress. Tommy crouches in front of Henry, protecting him from his master’s rifle’s range. «Let him be, Master!», Tommy yells, «It was I who consumed your chicken. I apologize! Punish me, not him!». A surprised look replaces the fear and hurt in Henry’s eyes. A tear of happiness drops to the ground, moistening a small speck of dust and turning it to mud.</p>
<p>The farmer, only fluent in English, doesn’t understand Tommy’s words. He however sees Tommy’s protectiveness in regards to Henry, and slowly but surely lowers his deadly weapon. Relieved, Tommy starts coughing abruptly. He retches once, twice, and spits out – amidst a coughing fit – the entire carcass of the chicken he ate earlier. At once the farmer comprehends and drops his rifle. He sprints inside the farmhouse, and quickly returns with a first-aid kit. Henry starts to quiver as he approaches, but with a slight nod Tommy gives him to understand he need not worry. With firm hands, the farmer proficiently dresses Henry’s wounds whilst comfortingly caressing his light-red fur. «I’ll leave you two to work it out», he says, thinking they don’t understand him, and walks away in the dark, back to the bonfire, all the while shaking his head in wonder at the peculiar events he had just witnessed.</p>
<p>«I’m truly sorry, Henry», Tommy apologizes with stern visage. «You shouldn’t have been punished for my bad deed. I hope you can forgive me.» «I do, Tommy, I’m delighted and frankly quite astounded that you stood up for me, considering our history», Henry answers with a sincere look. «It was stupid of me to take that chicken, I should’ve known better. But I was extremely hungry», Tommy tries to justify his actions with a sheepish smile. «It’s alright Tommy, no hard feelings. Now I must be off to feed my family, they’re just as hungry as you were!». Tommy asks him to wait, and dashes off. Moments later he returns with another fried chicken in his jaws – this time with the farmer’s permission – and gives it to Henry. «Here you go mate, ‘En Guete!’». Henry thanks him silently, and limps off into the dark fields, chicken in mouth. Tommy chuckles to himself, and strolls back to his house, pondering the evening’s events and anticipating a long night&#8217;s sleep.</p>
<p><strong><em>Moral:</em></strong><em> Stand Up For Your Mistakes</em></p>
<p>Inspired by <a href="http://kevinbuerchler.wordpress.com/">Kevin</a>, who bravely stood up for his mistake.</p>
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		<title>Grüezi Herr Bozic</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 12:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Hoffman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kontroverse Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Du regst dich über den schlechten Ruf der Ausländer auf? Über die Vorurteile? Ist dir der Begriff «Heuchler» bekannt? Du benimmst dich wie ein unreifes Kleinkind das in die Windeln gemacht hat. Zeigst in deinen Videos deine «geilen» Pistolen und &#8230; <a href="http://japanis.ch/2012/03/gruezi-herr-bozic/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://japanis.ch/2012/03/gruezi-herr-bozic/"><img src="http://img.youtube.com/vi/5DZOqU43TtA/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>Du regst dich über den schlechten Ruf der Ausländer auf? Über die Vorurteile? Ist dir der Begriff «Heuchler» bekannt? Du benimmst dich wie ein unreifes Kleinkind das in die Windeln gemacht hat. Zeigst in deinen Videos deine «geilen» Pistolen und Messer. Und DU willst ernstgenommen werden?</p>
<p>Hier geboren und aufgewachsen? Wie wäre es mit Deutsch? Ist diese Sprache so schwer zu beherrschen, dass du sie nach 18 Jahren immer noch nicht kannst? Das erste und das letzte Wort aus deinem Mund ist ficken, ficken und nochmal ficken. Kannst du dich auch anders, gebildeter ausdrücken?</p>
<p>Klar, es gibt Ausländer die hart arbeiten. Die sich Mühe geben. Aber du? Was bist du schon? Einer, der sich aufregt, ein Video mit geilem Sound und fetten Sprüchen macht. Du bist ein Schmarotzer. Du machst nichts, du verschlechterst die Gesellschaft, du verschlechterest das allgemeine Bild der Ausländer. Ausländer sind nicht schlecht, du bist es. Das sind keine Vorurteile, du weisst das es stimmt. Mit solchen Videos verbreitest du unnötig Hass, und veränderst nichts zum Positiven.</p>
<p>Blocher hat nichts gegen Ausländer, solange sie sich angemessen benehmen und wie jeder andere etwas zur Gesellschaft beitragen. Das muss JEDER. Egal ob Schweizer oder Ausländer. Aber wenn du mit deinem Qualm, mit deinen kindischen, ernsthaft behinderten, Sprüchen ankommst und eine Lehrstelle willst, wunderst du dich wirklich, wenn dir Absage nach Absage erteilt wird?</p>
<p>Ich glaube nicht, dass du dich anstrengst. Ich glaube nicht, dass du dir Mühe gibst. Deinem Vater gefällt der Job nicht? Ist «ein Job» nicht besser als «kein Job»? Wenn es ihm nicht passt, dann soll er aufhören. Hier hat es ÖFFENTLICHE, KOSTENLOSE, Bibliotheken in denen sich dein Vater mehr Wissen aneignen und dadurch den Job wechseln kann. Wer einen Job hat, der einem nicht passt, ist selber Schuld.</p>
<p>Jetzt kommst du, einer der absolut keine Ahnung von einem harten Leben hat an, und beschwerst dich. «Kei Frau will e Nutte werde!» Das überlässt du Mal jedem selber. Wie leben ja in einer Demokratie. Aber was für eine absurde Idee hast du? Denkst du, Blocher möchte Nutten rekrutieren?</p>
<p>«Nur Gott chan eus richte.» Wieso machst du denn etwas? Schweige doch und lass Gott das ganze richten, genauso wie er es in Afrika, Syrien und Irak tut.</p>
<p>Dein Video ist das Resultat davon, wenn Menschen mit ungebildeten, kindischen («und hüt bänge mer dich opfer») Ideen ihre Meinung erläutern.</p>
<p>Wir leben in einer Demokratie, ich möchte, dass du deine Meinung sagen darfst, und dass du angehört wirst (das Gleiche gilt für meine Kritik an deiner Meinung). Aber wenn du einen solchen Mist erzählst, dann behalte es lieber für dich. Bilde dich in dem Bereich und lass dann nochmals von dir hören.</p>
<p><em><a href="http://kevinbuerchler.wordpress.com/2012/03/02/ein-mehr-als-fragwurdiger-song/">Kevin Bürchler</a> nimmt einen ähnlichen Standpunkt zu diesem Thema&#8230;</em></p>
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		<title>Stärkung der Volksschule?</title>
		<link>http://japanis.ch/2012/02/starkung-der-volksschule/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 21:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Hoffman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Teil der Vorlage zur Stärkung der Volksschule sieht ungefähr so aus. Sechs Jahre Primarschule und drei Jahre Oberstufe Wie in allen anderen Kantonen der Schweiz (mit Ausnahme des Tessins) soll die Primarschule auch im Aargau neu sechs Jahre dauern. &#8230; <a href="http://japanis.ch/2012/02/starkung-der-volksschule/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Teil der <a href="http://www.ag.ch/bks/de/pub/aktuell/laufende_projekte/staerkung_volksschule/massnahmen.php">Vorlage zur Stärkung der Volksschule</a> sieht ungefähr so aus.<strong><strong></strong></strong></p>
<p><strong>Sechs Jahre Primarschule und drei Jahre Oberstufe</strong></p>
<ul>
<li>Wie in allen anderen Kantonen der Schweiz (mit Ausnahme des Tessins) soll die Primarschule auch im Aargau neu sechs Jahre dauern.</li>
<li>Die Oberstufe dauert drei Jahre. Sie ist wie bisher in Real-, Sekundar- und Bezirksschule gegliedert.</li>
</ul>
<p><strong>Zusatzlektionen bei erheblicher sozialer Belastung</strong></p>
<ul>
<li>Kindergärten, Primar- sowie Real- und Sekundarschulen an sozial erheblich belasteten Orten sollen zusätzliche Lektionen erhalten.</li>
<li>Sie können etwa für die Arbeit zu zweit in der Klasse oder für flexible Lerngruppen eingesetzt werden.</li>
<li>Ein Teil kann aber auch in andere Aufgaben investiert werden, die für den Bildungserfolg wichtig, an belasteten Schulen aber besonders zeitintensiv sind. Das kann beispielsweise eine intensivere Elternarbeit sein oder die stärkere Unterstützung von Lernenden beim Übertritt in die Berufswelt.</li>
<li>[...] Somit stehen ab August 2011 für Schulen mit erheblicher sozialer Belastung Zusatzlektionen im Umfang von 7 Millionen Franken zur Verfügung.</li>
</ul>
<p>Der Vorstand der <a href="http://www.rla.ch/seiten/02_vorstand/vorstand_seiten/newsletter1.htm">rla ist folgender Meinung:</a></p>
<blockquote><p>«Das Argument, dass das Gesamtniveau sinke, ist Angstmacherei. Es stellt auf arrogante Weise die Leistung der Primarlehrpersonen in Frage, die zur adäquaten Vermittlung des Schulstoffes für heterogene Klassen pädagogisch und fachlich durchaus befähigt sind.»</p></blockquote>
<p>Das Argument setzt nicht die Leistung der Primarlehrpersonen in Frage, das ist absurd. Natürlich sind diese absolut kompetent, den Stoff zu vermitteln. Ihnen werden ja auch die ersten fünf Jahre, eine extrem wichtige Zeit für die Entwicklung der SchülerInnen, anvertraut.</p>
<p>Jeder hat seine Stärken und Schwächen, die sich schon früh in der schulischen Laufbahn entpuppen. Es gibt solche, die schnell begreifen und lernen, und solche, die es weniger schnell tun. Wenn du jeden Tag nur rennen müsstest, aber nicht schnell rennen könntest, würde dir doch die Lust am Rennen vergehen, oder nicht? Das ist das Problem mit der späten «Aufspaltung» der Kinder. Wenn sie in den ersten fünf Jahren in einigen Fächern nicht mitkommen, vergeht ihnen die Lust am Lernen. Sie verlieren die Motivation und sehen den Sinn nicht.</p>
<p>Niemand beginnt mit den gleichen Vorraussetzungen. Meiner Meinung nach sollten die Kinder schon früher, nach der dritten oder der fünften Klasse «aufgespaltet» werden. Ich verwende Anführungszeichen, weil die «Aufspaltung» nicht im traditionellen Sinne erfolgen soll. Stell dir vor, ich habe in der Mathematik Lernschwierigkeiten, doch interessiere mich extrem für die Naturwissenschaften. Wieso werden die Kinder nach ihrer Gesamtleistung aufgeteilt und nicht nach den Leistungen in den einzelnen Fächern? Demzufolge wäre ich dann in der Realstufe der Mathematik und in der Bezirksstufe der Fächer Biologie, Geographie etc.</p>
<blockquote><p>«Wenn Jugendliche aber gänzlich separiert werden, lernen sie, dass sie nicht mehr zu den anderen gehören – und die anderen nicht mehr zu ihnen»</p></blockquote>
<p>Dieses Problem würde damit gelöst werden, es gäbe die riesigen Gräben zwischen den drei Stufen nicht mehr. Aber wenn die Primarschule verlängert werden würde, verschiebe man nur das Unvermeidbare.</p>
<blockquote><p>«Das Stimmvolk wird leider oft verunsichert, weil aus den Reihen von Lehrpersonen immer wieder Bedenken geäussert werden, die letztlich dem gewerkschaftlichen Interesse dienen und nicht wirklich dem Kind.»</p></blockquote>
<p>Es dient dem Kind. Wenn die starken Schüler und die schwächeren Schüler ein Jahr länger zusammen dieselbe Klasse besuchen, dann hat der Unterricht für sie keinen Wert. Ich möchte lernen. Ich möchte nicht denselben Unterricht besuchen wie unmotivierte Schüler, die keinen Bedarf haben, etwas Neues zu lernen (Schuld? Siehe Rennvergleich). Ich möchte vorankommen, und nicht zurückgehalten werden, weil die Hälfte das Konzept der «Orbitale» nicht versteht. Aber das liegt nicht an der Kompetenz der Lehrpersonen sondern an den riesigen Lernunterschieden der Schüler. Der Unterricht wäre ein zusätzliches Jahr zu langsam für die schnellen Schüler und ein zusätzliches Jahr zu schnell für die schwächeren Schüle. Sie verpassen die Hälfte und können das Versäumte nicht mehr aufholen. Die starken Schüler können nicht adäquat gefördert werden (und deswegen fehlt es auch der <a href="http://www.wirtschaft.ch/Mangel+an+Ingenieuren+ist+absehbar/517746/detail.htm">Schweiz</a> <a href="http://www.kmu.admin.ch/aktuell/00513/01754/01875/index.html?lang=de">an</a> <a href="http://www.blickpunktkmu.ch/index.php?go_art=1147&amp;go_cap=0&amp;go_cinf=23">Ingenieuren</a>).</p>
<blockquote><p>«Dass die Besten in der 6. Primarklasse etwas weniger Nahrung erhalten als in der 1. Bez, ist möglich.»</p></blockquote>
<p>Na siehe da. Das bestätigt doch genau meine Aussage. Wieso sollte man die Lernzeit verlängern? Wir haben sowieso schon ein zusätzliches Jahr der Kantonsschule!</p>
<blockquote><p>«Zusatzlektionen bei erheblicher sozialer Belastung»</p></blockquote>
<p>Und wieder: nur die Schwächeren werden gefördert. Wieso nicht die Starken? Wieso gibt der Staat zusätzliche 7 Millionen für Zusatzlektionen für schwächere Schüler aus, aber fördert nicht die Starken?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>PCIP &#8211; «Protecting Children from Internet Pornographers»</title>
		<link>http://japanis.ch/2012/02/pcip-protecting-children-from-internet-pornographers/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:49:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Hoffman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kontroverse Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Pornographie]]></category>

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		<description><![CDATA[PCIP &#8211; kurz für «Protecting Children from Internet Pornographers Act of 2011» (auch unter dem Congress Tracking Number «H.R. 1981» bekannt) &#8211; wurde im Mai 2011 von Lamar Smith vorgestellt. Den Namen «Lamar Smith» habt ihr sicherlich schon in Verbindung &#8230; <a href="http://japanis.ch/2012/02/pcip-protecting-children-from-internet-pornographers/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Protecting_Children_from_Internet_Pornographers_Act_of_2011">PCIP</a> &#8211; kurz für «Protecting Children from Internet Pornographers Act of 2011» (auch unter dem Congress Tracking Number <a href="http://www.govtrack.us/congress/billtext.xpd?bill=h112-1981">«H.R. 1981»</a> bekannt) &#8211; wurde im Mai 2011 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lamar_S._Smith">Lamar Smith</a> vorgestellt.</p>
<p><img class="alignleft" title="Lama" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/63/Lamar_S._Smith,_official_Congressional_photo_portrait.jpg/220px-Lamar_S._Smith,_official_Congressional_photo_portrait.jpg" alt="" width="220" height="275" /></p>
<p>Den Namen <a href="http://lamarsmith.house.gov/">«Lamar Smith»</a> habt ihr sicherlich schon in Verbindung mit <a href="http://philippe-wampfler.com/2012/01/13/sopa-kurz-erklart/">«SOPA» (Stop Online Piracy Act)</a> gehört. Dieses Bill wurde zeitweise wegen der grossen Aufstände (über <a href="http://sopastrike.com/">75&#8217;000 Webseiten</a>, unter anderem auch die Englische Wikipedia, waren am 18. Januar aus Protest nicht verfügbar) auf die Seite gelegt. Lamar Smith ist ein Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus, der gegen Abtreibung und die Legalisierung von Marijuana ist. Smith war derjenige, der SOPA eingeführt hat. Er weiss nicht, welche negative Auswirkung die Einführung eines solchen Gesetzes gehabt hätte, weil <strong>er kaum mit dem Internet umgehen kann!</strong> Die Idee, dass solche Personen das Volk «vertreten» und über mich bestimmen können, finde ich absurd. Naja, also zurück zu PCIP.</p>
<p>PCIP will, kurz gesagt, <em>die Durchsetzung der Kinderpornographie Gesetze erleichtern.</em> Smith ist der Meinung, dass  die Kinderpornographie «Industrie» in den Vereinigten Staaten um mehr als 150% pro Jahr wächst. Ich denke, der ganze Umgang mit Kinderpornographie ist falsch, aber meine Meinung dazu könnt ihr <a href="http://japanis.ch/2011/10/kinderpornographie-und-das-internet/">hier</a> lesen.</p>
<blockquote><p><em>(1) A commercial provider of an electronic communication service shall retain for a period of at least one year a log of the temporarily assigned network addresses the provider assigns to a subscriber to or customer of such service that enables the identification of the corresponding customer or subscriber information under subsection (c)(2) of this section.</em></p></blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internetdienstanbieter">ISPs</a> (Internet Service Providers, solche, die uns eine Internet Verbindung zur Verfügung stellen) müssten mit PCIP all <strong>unsere Daten für mindestens ein Jahr</strong> bis zu 18 Monaten<strong> speichern</strong>, unter anderem unsere</p>
<ul>
<li>Namen</li>
<li>Hausadressen</li>
<li>Telefonnummern</li>
<li>Kreditkartennummern</li>
<li>Bank Konten</li>
<li>besuchte Webseiten</li>
<li>zugeteilte IP Adressen</li>
</ul>
<blockquote><p><em>(2) Access to a record or information required to be retained under this subsection may not be compelled by any person or other entity that is not a governmental entity.</em></p></blockquote>
<p>Niemand ausser die Regierung darf auf diese extrem privaten Daten, die auf <a href="http://www.slashgear.com/sopa-sponsor-has-another-internet-bill-that-records-you-247-20210264/">«sicheren» Servern</a> gespeichert werden, zugreifen. Nun ja. <strong>Hacker werden es dann besonders leicht haben;</strong> sie müssen sich nicht Kreditkartennummern und Adressen auf verschiedenen Seiten zusammensuchen, sondern brauchen «nur» den Zugang zu dieser Datenbank, und schon besitzen sie all meine vertrauliche Informationen.</p>
<p>Da hat Mr. Smith aber schon vorausgedacht:</p>
<blockquote><p><em>(1) to encourage electronic communication service providers to give prompt notice to their customers in the event of a breach of the data retained pursuant to section 2703(h) of title 18 of the United States Code, in order that those effected can take the necessary steps to protect themselves from potential misuse of private information&#8230;</em></p></blockquote>
<p>Och wie nett. Wenn zufälligerweise die Datenbank mit all meinen persönlichen Informationen, in der unter anderem <strong>meine Kreditkartennummer </strong>und <strong>Bank Konten </strong>aufgezeichnet sind, kompromittiert wird, wird man mir das schleunigst mitteilen&#8230;</p>
<p>Wann darf die Regierung auf diese Daten zugreifen? <strong>Wann immer sie möchte.</strong> Sie brauchen nur die Befugnis eines Richter, der ihnen eine solche grundlos erteilen kann.</p>
<p>Jetzt (ohne PCIP) braucht die Regierung einen «probable cause», also einen guten Grund, die ISP dazu zu zwingen, einen Kunden zu überwachen. Und: erst nachdem die Regierung den Überwachungsbefehl erteilt, fängt die ISP damit an, die Daten eines Kunden zu speichern.</p>
<p>Mit PCIP werden <strong>alle Daten von allen Kunden laufend gespeichert,</strong> egal ob man noch gar nicht vorbestraft ist!</p>
<p>PCIP wird nicht den gewünschten Effekt haben. Sie wollen den Herstellungs- und Verkaufsprozess von Kinderpornographie (KP) erschweren. Doch ich würde mir denken, dass solche, die mit KP Geld verdienen oder Geld für KP ausgeben, das im Geheimen tun, und nicht unverschlüsselt in der Stube. Möglichkeiten (die auch heute schon benutzt werden) um PCIP zu umgehen sind</p>
<ul>
<li><strong>«Deep Web»</strong>. Mit dem TOR-Client kommt man verschlüsselt (und es ist fast unmöglich, einen zu verfolgen) ins geheime Netz, in dem grosse KP Seiten leicht zuzugreifen sind.</li>
<li><strong>Öffentliches WiFi</strong>. Bei Starbucks wird jedem eine IP Adresse zugeteilt, die man (kaum) auf seine richtige Hausadresse zurück verfolgen kann.</li>
<li><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin">Bitcoins</a></strong>. Eine Form elektronisches Geld, dass anonym gekauft und zum Kaufprozess benutzt werden kann.</li>
</ul>
<p>Politiker haben Angst, sich gegen PCIP zu stellen. Sie wollen nicht, dass ihnen unterstellt wird, dass sie Kinderpornographie unterstützen. Niemand unterstützt den Missbrauch von Kindern, oder?</p>
<p>PCIP hat auch noch andere Inhalte, wie die Verlängerung der Haftstrafe für Straftäter, den Schutz von Zeugen und Geldwaschen. <a href="http://www.govtrack.us/congress/billtext.xpd?bill=h112-1981">Den ganzen Bill kann man hier betrachten. </a></p>
<p>Noch ein kleines Detail, dass wahrscheinlich nur mich verwirrt.</p>
<blockquote><p>«Protecting Children from Internet Pornographers &#8230; »</p></blockquote>
<p>Für mich ist ein «Pornographer» jemand der (nicht unbedingt illegale) Pornos herstellt. Als ich den Titel zum ersten Mal las dachte ich, man wollte Kinder davon abhalten, sich Pornographie im Internet anzuschauen. (Meine Meinung zur legalen Pornographie könnt ihr <a href="http://japanis.ch/2011/11/pornographie-das-grosse-tabu/">hier</a> lesen). Vielleicht haben die 39 Co-Sponsors von diesem Bill das Gleiche gedacht? <a href="https://secure.downsizedc.org/etp/rtba/">Man muss das Gesetz ja anscheinend nicht gelesen haben, um dafür zu sein&#8230;</a></p>
<p>Was meint ihr dazu? Überwiegen die Vorteile von PCIP die Nachteile? Wenn nicht, habt ihr einen besseren Vorschlag? Sollte man überhaupt <em>so</em> gegen Kinderpornographie vorgehen? <strong>Danke fürs Lesen <img src='http://japanis.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>«Kirchdorf News» &#8211; Was ich von meiner Dorfzeitung gelernt habe</title>
		<link>http://japanis.ch/2012/02/kirchdorf-news-was-ich-von-meiner-dorfzeitung-gelernt-habe/</link>
		<comments>http://japanis.ch/2012/02/kirchdorf-news-was-ich-von-meiner-dorfzeitung-gelernt-habe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 21:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Hoffman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit zehn oder elf Jahren fing ich an, monatlich eine Dorfzeitung namens «Kirchdorf News» zu publizieren. Hier noch ein paar Ausschnitte, über die ihr euch im Comment Section lustig machen könnt&#8230; Ich interviewte verschiedene (relativ) wichtige und interessante Leute (den &#8230; <a href="http://japanis.ch/2012/02/kirchdorf-news-was-ich-von-meiner-dorfzeitung-gelernt-habe/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit zehn oder elf Jahren fing ich an, monatlich eine Dorfzeitung namens «Kirchdorf News» zu publizieren. <a href="https://picasaweb.google.com/shatchertech/KirchdorfNews?authuser=0&amp;authkey=Gv1sRgCLDknIzA7ta4WA&amp;feat=directlink">Hier noch ein paar Ausschnitte, über die ihr euch im Comment Section lustig machen könnt&#8230;</a></p>
<p>Ich interviewte verschiedene (relativ) wichtige und interessante Leute (den Pfarrer, Marc Périllard (Leiter der <a href="http://www.badenfahrt.ch/">Badenfahrt</a>), unseren Schulleiter…), schrieb über aktuelle Geschehnisse, und suchte Sudoku und Rätsel aus dem Internet zusammen, die ich dann abdruckte. Es gab sogar eine Kolumne, in der ich berichtete, was man zu dieser Jahreszeit in seinem Garten zu erledigen hatte («Garten News»). Anfänglich wollte ich damit mein Taschengeld aufbessern, doch nebenbei habe ich sehr viel Bemerkenswertes gelernt. Gegen Ende wurde ich dann etwas faul, und beschloss aufzuhören. Ich hätte noch viele Pläne gehabt, und die Zeitung hatte sicherlich Potential.</p>
<p><strong>Wie kam ich dazu?</strong></p>
<p>Ihr kennt mich ja (etwas). Ich mag Geld. Ausserdem finde ich es langweilig, <a href="http://japanis.ch/2011/09/wie-verdiene-ich-geld-mit-ebay/">Geld auf «normale» Wege zu verdienen</a>.</p>
<ol>
<li>Man unterscheidet sich nicht von den anderen. Wenn alle das Gleiche machen würden gäbe es keinen Fortschritt.</li>
<li>Man verdient nicht viel. Es gibt zu viel Konkurrenz und demzufolge ist auch der Lohn nicht vielversprechend.</li>
</ol>
<p>Ich muss gestehen, die Idee kam von meinem Vater. Ich fragte ihn eines Tages nach einer Methode, um Geld zu verdienen, und nachdem ich für ihn (gegen kärgliche Bezahlung) den Hof geputzt hatte, schlug er vor, dass ich eine Dorfzeitung publiziere.</p>
<p><strong>Wie ging ich vor?</strong></p>
<p>Ich begann, Ideen zu sammeln. Was waren Themen, die immer wieder vorkommen könnten? Was war dem Dorf wichtig, was betraf nur mein Dorf (Kirchdorf)? Ich recherchierte und kopierte Rubriken aus bestehenden Zeitungen. Ich war damals sehr scheu und ängstlich (als ich in die dritte Klasse kam hatte ich mich hinter meiner Mutter versteckt). Für mein erstes Interview mit dem Leiter des Dorfkommites hatte ich meine besten Kleider angezogen, doch ich schaffte es kaum, die Fragen herauszustottern.</p>
<p>Den ganzen Inhalt zu verfassen war (bei den ersten Ausgaben) extrem schwierig, da ich gerade mal eins oder zwei Jahre fliessend Deutsch sprach. Das Layout der «Zeitung» (sie war zu Beginn nur eine Doppelseite) machte ich &#8211; bis ans Ende &#8211; mit «Mircosoft Word». Eine Katastrophe, doch es funktionierte. Nachdem meine Mutter die gröbsten Fehler editiert hatte, ging es ans Verkaufen. Ich hatte furchtbare Angst, bei den Leuten zu klingeln. Vielleicht haben sie nur ein Abonnement gekauft, weil sie sich fürchteten, dass ich sonst zu weinen beginnen würde… Anfangs kostete eine Zeitung Fr. 1.- und ein Jahresabo zwölf Mal so viel. Später habe ich den Preis auf Fr. 32 / Jahr erhöht.</p>
<p><strong>Was habe ich gelernt?</strong></p>
<ul>
<li>Meine Deutschkenntnisse verbesserten sich drastisch. Ich weiss nicht, wo ich jetzt wäre, hätte ich nicht so viele Artikel geschrieben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ich verlor mit der Zeit (teilweise) meine Furcht, mit anderen Leuten zu kommunizieren. Ich bin nicht ein besonders redseliger Mensch, doch wenn ich etwas sagen oder fragen möchte, habe ich keine Hemmungen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Computer Kenntnisse. Zum grössten Teil dank der Zeitung kenne ich mich heute relativ gut mit Computern und dem Internet aus. Die Stunden die ich damit verbracht habe, das Layout zu perfektionieren und verschiedene Probleme zu lösen, haben sich gelohnt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Leute mögen es nicht, wenn etwas teurer wird. Ich denke Fr. 12 / Jahr war ein guter Preis, vielleicht sogar etwas zu teuer. Ich erhöhte ihn nur um Fr. 20, weil mein Aufwand mit der Zeit grösser wurde: ich musste die Zeitung selber verteilen (gegen Ende an über 200 Leser) und die Seitenzahl war nun acht statt zwei. Ich hätte stattdessen Werbung einbinden sollen, lokale Firmen hätten sicher über Fr. 500 / Jahr bezahlt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Design. Das Design (Layout, Logo, Typographie, Farben, etc.) hat sich mit den Jahren verändert. Anfänglich benutze ich die «Default» Schriftart, «Times New Roman», auch für das «Logo». Später lernte ich dann professionelle Programme wie QuarkPress, Illustrator, InDesign und Photoshop kennen (doch die letzte Ausgabe war, vom Design her, immer noch ziemlich scheisse).</li>
</ul>
<ul>
<li>Leute mögen es, eine Dorfzeitung zu haben. Wir haben viele Zeitungen, doch diese sind für Leser von grösseren Gebieten bestimmt. Eine Dorfzeitung ist für ein kleines Gebiet, mit Nachrichten die nur eine kleine Anzahl von Personen betreffen. Man lernt die Personen persönlich kennen, sieht sie mindestens einmal im Monat. Man redet mit ihnen, lernt ihre Interessen und Wünsche kennen. Jeder mag es, wenn sein Name in der Zeitung steht.</li>
</ul>
<ul>
<li>Gewinnspiele sind gut. Jeder liebt es, etwas zu gewinnen &#8211; egal was. Die Zeitung soll nicht ein einseitiges Medium sein (leider kann man nicht so direkt Diskussionen führen wie bei einem Blog). Die Leser engagieren sich und gewinnen vielleicht fünf Franken oder einen Schokoriegel. Wieder steht ihr Name in der Zeitung. (Ausserdem sind die Gewinnchancen bei so wenig Lesern riesig!).</li>
</ul>
<ul>
<li>Deadlines matter. Ich bin faul. Einmal war die Zeitung nicht wie versprochen am ersten des Monats fertig. Ich dachte mir, dass die Leute sich nicht drum scheren würden, wenn sie ein paar Tage zu spät in die Briefkästen gesteckt wird. Falsch. Reklamationen, verwunderte Leser. Den Fehler habe ich nicht wiederholt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Niemand interessiert sich für Nachrichten, die er überall finden kann. Dummerweise hatte ich die «brilliante» Idee, in einer Ausgabe die Welt Nachrichten von «Radio Argovia» abzudrucken. Wieso liest man meine Zeitung? Originelle Nachrichten, die Kirchdorf betreffen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Eine Webseite ist schön, aber unnötig. Natürlich ist es ein positiver Zusatz, eine Webseite zu besitzen. Doch ich bekam vielleicht 1-2 Aufrufe im Monat &#8211; egal wie viel ich dafür warb. In meinem Dorf ergab es keinen Sinn, wahrscheinlich hätte es irgendwo anders mehr gebracht.</li>
</ul>
<p><strong>Was hätte ich noch machen können?</strong></p>
<p>Ich hatte Pläne, meinen Profit zu maximieren und meinen Aufwand zu minimieren. Ich wollte Kinder / Jugendliche aus dem Dorf anstellen, Artikel zu verfassen, Kolumnen zu schreiben und Interviews zu führen. Ich hatte vor, «Kirchdorf News» zu einer Gemeindezeitung machen, die Druckkosten zu eliminieren, und die Zeitung digital zu vertreiben (schlechte Idee). Wieso habe ich das nicht gemacht? Ich hatte wegen der Schule immer weniger Freizeit, die ich lieber anderen «endeavors» widmete.</p>
<p>Ich habe sehr viel von der «Kirchdorf News» profitiert, und schätze das Erlebnis sehr. Ausserdem habe ich dadurch nette, hilfsbereite und interessante Menschen kennengelernt (wie den Vizepräsident von ABB Schweiz).</p>
<p>Wenn es euch interessiert, wie viel ich mit der «Kirchdorf News» verdient habe, besitzt ihr sicherlich die Fähigkeiten, es anhand der gegebenen Informationen auszurechnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sollen geistig Behinderte in «normale» Klassen integriert werden?</title>
		<link>http://japanis.ch/2012/02/sollen-geistig-behinderte-in-normale-klassen-integriert-werden/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 17:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Hoffman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kontroverse Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Französisch-Halbklasse am Dienstag haben wir über ein emotionales, zum Nachdenken anregendes Thema diskutiert, nämlich ob geistig behinderte Kinder in eine «normale» Klasse integriert werden sollten. Ich habe vor zwei Jahren eine Reportage über «Arwo» (Arbeiten und Wohnen für &#8230; <a href="http://japanis.ch/2012/02/sollen-geistig-behinderte-in-normale-klassen-integriert-werden/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Französisch-Halbklasse am Dienstag haben wir über ein emotionales, zum Nachdenken anregendes Thema diskutiert, nämlich ob <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Behinderung#Neue_Ans.C3.A4tze_zu_Rehabilitation.2C_Integration_und_Inklusion">geistig behinderte Kinder in eine «normale» Klasse integriert werden sollten</a>.</p>
<p>Ich habe vor zwei Jahren eine Reportage über <a href="http://www.arwo.ch/">«Arwo»</a> (Arbeiten und Wohnen für Behinderte) geschrieben, wobei ich die Möglichkeit hatte, mit einigen der dort angestellten und wohnenden geistig Behinderten zu sprechen (wir könnten in den Gebieten Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Lebensfreude viel von ihnen lernen). Dabei zeigte sich sehr gut, dass es viele verschiedene «Grade» der Behinderung gibt. Das heisst: <em>man kann nicht zwischen «behindert» und «nicht behindert» differenzieren.</em></p>
<p>Man kann unmöglich generell sagen, dass jeder, der behindert ist, nicht am «normalen» Unterricht teilnehmen darf.</p>
<p>Meine Emotionen sagen mir, dass alle gleich behandeln werden sollten, dass niemand ausgeschlossen werden sollte. <a href="http://www.ch.ch/private/00045/00049/00622/00623/index.html?lang=de">Doch wir sind nicht alle gleich. </a>Wenn mein Auto weitaus weniger Pferdestärken hat als die anderen, kann ich unmöglich bei einem Rennen gewinnen. Da wäre es doch gescheiter, wenn ich in einem Rennen meiner Kategorie mitmachen würde, oder nicht? So auch mit der Integration: wenn das Kind im Unterricht nicht mitkommt, stört und die schnelleren Schüler beim Lernen hindert, dann ergibt es keinen Sinn, das Kind teilnehmen zu lassen. Auch wäre eine geistig behinderte Person eine erschwerte Last für die (jetzt schon unterbezahlten) Lehrpersonen, die in den meisten Fällen gar keine spezialisierte Ausbildung für den Umgang mit solchen speziellen Schülern vollzogen haben.</p>
<p>Wenn mein Auto nur etwas weniger Pferdestärken als die anderen hat, aber ich ein sehr guter Fahrer bin (Kurventechniken etc.), besteht eine Chance, dass ich gewinne. Genauso die Integration: Wenn das Kind Fortschritte macht und <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,636184,00.html">sich gut mit den anderen Kindern versteht</a>, sollte es möglich sein, dass es im «normalen» Unterricht integriert wird.</p>
<p>Doch was ist denn überhaupt besser für das Kind? Eine Integration mit anderen, «normalen» Kindern, oder eine Schule, an der speziell ausgebildete Lehrpersonen, die viel mehr Zeit haben, arbeiten und sich einzeln mit den geistig Behinderten auseinandersetzen und auch wissen, wie man auf bestimmte Situationen reagiert, mit denen «normale» LehrerInnen keine Erfahrung haben. Ich würde denken, dass Pädagogische Schulen die richtige Lösung wären.</p>
<p>Natürlich entsteht aber dann das Problem, dass geistig behinderte Kinder trotzdem irgendwie den Umgang mit «normalen» Kindern lernen müssen und umgekehrt. Dafür gäbe es aber auch andere Möglichkeiten, die schon mit der Spielgruppe beginnen. (Ich weiss dazu &#8211; im Moment &#8211; keine bessere Lösung, und bin mir bewusst, dass Spielgruppe sicherlich nicht ausreichend wäre).</p>
<p>Aber auch wenn geistig behinderte Kinder am «normalen» Unterricht teilnehmen würden, dann würden sie sicherlich nicht die Kantonsschule besuchen. Ich muss hier sehr vorsichtig formulieren: Ich habe mit den meisten Realschülern keine guten Erfahrungen gemacht. Vielleicht liegt das an mir. Ich weiss nicht, wie leicht es sein würde, für mich, oder gar einem geistig behindertem Kind in einer solchen Umgebung zu lernen und Fortschritte zu machen. Bitte, ich will aber damit sicherlich nicht generell sagen, dass alle Realschüler schlecht bzw. alle Kantonsschüler gut sind. Das wäre ja so, als würde ich alle Mädchen hassen, nur weil ich einmal von einem beleidigt wurde. Ich bin kein Experte in diesem Gebiet (ich bin leider in keinem Gebiet Experte…), aber denke, dass ein Doktortitel in dieser Situation auch nicht viel hilft. Man muss Verschiedenes ausprobieren, die Ergebnisse evaluieren und eine informierte Entscheidung treffen. Es geht darum, was am Besten für das Kind und nicht für die Eltern ist. Ich bin nicht der Vater eines behinderten Kindes, ich kann mir unmöglich vorstellen, wie schwer das wäre. Aber so tun, als ob mein geistig behindertes Kind sich von den anderen nicht unterscheidet macht keinen Sinn. Weder für mich, noch für das Kind. <strong>Aber: anders ist kein Synonym für schlecht.</strong></p>
<p>Bild von <a href="http://www.insidershealth.com/">«insidershealth.com»</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Noten sind beschissen</title>
		<link>http://japanis.ch/2012/01/noten-sind-beschissen/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 16:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Hoffman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Noten]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir lernen. Wir schreiben einen Test. Wir bekommen ihn benotet zurück. Wir sehen, ob wir den Stoff können oder nicht. Oder? So funktioniert es doch? Noten sind meiner Meinung nach unnötig und haben eine negative Auswirkung auf den Lernprozess. Wir &#8230; <a href="http://japanis.ch/2012/01/noten-sind-beschissen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir lernen. Wir schreiben einen Test. Wir bekommen ihn benotet zurück. Wir sehen, ob wir den Stoff können oder nicht. Oder? So funktioniert es doch?</p>
<p>Noten sind meiner Meinung nach unnötig und haben eine negative Auswirkung auf den Lernprozess.</p>
<p><strong>Wir werden davon abhängig.</strong> Wer hat schon mal einen schlechten Tag gehabt wegen einem versauten Test? Wer war schon mal glücklich wegen einer guten Note?</p>
<p><strong>Noten werden zu unserer Motivation.</strong> Doch sollten wir wirklich von *Noten* motiviert werden? Was zählt denn am Ende, wenn wir einen Job gefunden haben? Nicht die Noten, sondern das Wissen. Ich könnte während meiner gesamten Schulzeit nur abschreiben und nichts selber lernen. Ich würde trotzdem (mal angenommen dass ich nicht erwischt werde) gute Noten bekommen. Damit sehen wir das diese nicht unser Wissen widerspiegeln. Wir sollten am Lernprozess Freude haben und nicht an der «Bewertung» unseres Wissens.</p>
<p><strong><a href="http://thewaronbullshit.com/2007/07/24/bad-grades/">Noten sind subjektiv.</a></strong> Ich kann nicht zeichnen. Wer sagt das? Am Ende ist das nur die Meinung meiner Zeichnungslehrerin. Vor ein paar hundert Jahren hat man behauptet dass das, was wir heute als «Meisterwerk» bezeichnen, absolut Scheisse war. Vielleicht wird das mit meinen Zeichnungen auch so sein (haha). Und Mathe? Mathe ist genauso subjektiv. Wer überlegt sich die Fragen? Wieso wird etwas abgefragt, während eine andere Art von Konstruktion weggelassen wird? Wieso nimmt Herr Wampfler genau diese Frage in den Interpretationsaufsatz und nicht eine andere? (Ich bin nicht gegen Tests, solange sie nicht bewertet werden und mir helfen, mich zu verbessern!)</p>
<p><strong>Schule wird zu einem Konkurrenzkampf.</strong> Bewusst oder nicht, wir vergleichen uns selber immer mit den anderen. Was hat Giulia in Chemie? Oh, 0.1 besser als ich. Ich muss besser als Giulia sein, das heisst ich muss mehr lernen. Ich lerne aber nicht, um besser als jemand zu sein, sondern um mein Wissen, mein Verständnis, mein Denkvermögen zu erweitern.</p>
<p><strong>Was bedeuten denn Noten?</strong> Heisst eine sechs dass ich mir Mühe gegeben habe? Oder heisst sie, dass ich den Stoff verstanden habe? Wie kann die Lehrperson wissen, dass ich den Stoff verstehe wenn sie nicht alles prüft?</p>
<p><strong>Noten werden wichtiger als das Verständnis.</strong> Wenn ich weiss, was geprüft wird, lerne ich nur das, obwohl der restliche Stoff vielleicht auch wichtig für das Verständnis ist.</p>
<p><strong>Welche Auswirkung hat eine gute Note?</strong> Ich verstehe vielleicht unser aktuelles Thema in Geographie, und hätte eine sechs schreiben können. Vielleicht hatte ich nur einen schlechten Tag, oder mir fiel ein wichtiger Begriff nicht ein. Heisst eine 4, dass ich das Thema doch nicht verstehe? Und wenn ich eine 5.5 habe, was bringt mir das? Was habe ich davon, wenn ich in einem Aufsatz eine 5 schreibe? Dann weiss ich nur, dass mein Deutschlehrer der Meinung ist, mein Aufsatz sei nicht hervorragend. Und wie genau hilft mir das weiter?</p>
<p>Um zu lernen braucht man ein positives Klassenzimmer, eines das einen unterstützt. Ich möchte keine Angst vor schlechten Bewertungen haben. Ohne Noten fühlt man sich frei und glücklich, und kann seine gesamte Energie dem Lernprozess widmen.</p>
<p>In «<a href="http://www.amazon.com/Zen-Art-Motorcycle-Maintenance-Inquiry/dp/0553277472">Zen and The Art of Motorcycle Maintenance</a>» von Robert Pirsig wird ein <a href="http://boards.straightdope.com/sdmb/archive/index.php/t-85750.html">interessantes</a> <a href="http://www.talkingtree.com/blog/index.cfm/1997/11/26/Degree-and-Grading-System-in-Zen-and-the-Art-of-Motorcycle-Maintenance">Experiment </a>beschrieben. Pirsig ist der Meinung dass das gesamte Notensystem eliminiert werden soll. Als Professor an einer Universität hielt er während einem Semester alle Noten zurück. Er behauptete, dass die motivierten Schüler genau gleich hart arbeiteten würden, und dass die unmotivierten Schüler mit der Zeit rausfallen würden, weil sie keine «Bestrafung» (Lies: schlechte Noten) für ihren Arbeitsmangel erhielten. Später würden sie als motivierte Schüler zurückkehren weil sie mit ihrer limitierten Jobauswahl unzufrieden wären.</p>
<p>In der dritten oder vierten Woche bekamen die besten Schüler Angst und wurden nervös. Sie begannen, hervorragende Leistungen einzureichen. Die anderen Schüler verbesserten sich auch. Nach einem halben Semester verloren alle ihre Nervosität und nahmen freundlich (nicht normal für eine benotete Klasse) und aktiv am Unterricht teil.</p>
<p>Ich denke, dieses Beispiel zeigt genau, <strong>wie sinnlos und limitierend Noten sind.</strong> Was meint ihr dazu?</p>
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		<title>Abtreibung</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 19:18:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Hoffman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverse Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Abtreibung ist ein heikles Thema. Soll man abtreiben können? Soll es verboten werden? Soll es bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erlaubt sein, danach verboten? Was definiert diesen Zeitpunkt? Dabei steht die Frage, ab wann denn dieser Embryo als Mensch bezeichnet &#8230; <a href="http://japanis.ch/2012/01/abtreibung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abtreibung ist ein heikles Thema. Soll man abtreiben können? Soll es verboten werden? Soll es bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erlaubt sein, danach verboten? Was definiert diesen Zeitpunkt? Dabei steht die Frage, ab wann denn dieser Embryo als Mensch bezeichnet werden kann, im Vordergrund. Rechtlich gesehen ist man erst nach der Geburt ein «legal person». Doch stimmt das? Ist man nach der Geburt ein Mensch? Oder nach der Konzeption? Oder gar als Spermium / Eizelle? Jedes mal bei einer Ejakulation werden «Menschen» getötet? Und Kondome entführen sie?</p>
<p>Diese Frage wird bis in alle Ewigkeit debattiert werden, es gibt keine Antwort. Einige sagen schon als Fetus werden Merkmale eines Lebewesens aufgezeichnet. Doch Bäume haben diese auch? Sollte man demzufolge keine Bäume fällen dürfen? Ja, es hat schon die menschliche DNA. Doch die hat auch ein Haar von mir. Und die DNA der Affen besteht aus 99% der unseren. Sollte man keine Experimente mehr mit ihnen machen? Sollten sie die gleichen Rechte haben wie wir? Solche, die die Bibel zitieren sollten gar nicht ernst genommen werden. Wir leben in einer Gesellschaft, bei der Religion und Staat getrennt sind (sein sollten). Wenn wir die christliche Religion für unsere Argumente gegen Abtreibung benutzen, sollte man nicht auch die Ansichten aus anderen Religionen respektieren? Und die derjenigen, die keine Religion haben? Und wenn wir die Bibel zitieren, sollte man nicht auch andere Regeln befolgen? Wieso sehe ich rasierte Gesichter? Wieso wird eine vergewaltigte Frau nicht mit ihrem Vergewaltiger verheiratet?</p>
<p>Wenn wir gerade beim Thema der Vergewaltigung sind, sollte es den auch verboten werden, ein «Baby» abzutreiben, dass dabei entstanden ist? Mr. Santorum (Kandidat für die Präsidentschaftswahlen 2012 der USA &#8211; unser Land würde untergehen…) ist der Meinung, dass ein Kind, welches aus einer Vergewaltigung entsteht, ein «Geschenk Gottes» sei. Nach ihm sollte man «das Beste aus einer schlechten Situation machen».</p>
<p>Und wenn die Eltern vorher wissen, dass das zukünftige Kind behindert sein wird? Dass es unter Trisomie 21 leiden wird? Ist es ungerecht, den Eltern das anzutun? Dem Kind? Oder ist es ungerecht, das «Baby» abzutreiben?</p>
<p>Ich bin nicht «Pro-Abortion», ich bin «Pro-Choice». Ich denke, die Frau sollte entscheiden können, ob sie das «Baby» behält oder nicht. Aber heisst das, dass eine Person über das Leben einer anderen «Person» entscheiden darf? Und wieder kommen wir darauf zurück, ob dieser Klumpen Zellen ein Mensch ist. Wenn die Frau darüber entscheiden darf, dann bis zu welchem Zeitpunkt? Wer sagt, dass es die Geburt ist? Vor der Geburt ist es kein Mord, das «Baby» zu «töten», doch nach der Geburt schon? Ist es nicht das Gleiche? Ja, es kann nicht selbständig atmen oder essen, aber können das denn alle alten Leute? Demzufolge könnte man alte Personen, die nicht fähig sind, sich selber zu ernähren, töten?</p>
<p>Schwierige Fragen, und keine Antworten… Was meint ihr?</p>
<p>(Im AMOS mussten wir einen Poetry Slam vortragen, <a href="https://docs.google.com/document/d/1uaieJZNYPfjhZeOwmR-pGRGHtAmFxtkNFRs_KIEN05o/edit?hl=en_US">ich habe meines zu diesem Thema (in Englisch) verfasst.</a>)</p>
<p>Bild von <a href="http://www.armenianweekly.com/">Armenian Weekly</a></p>
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		<title>Auto oder öffentliches Verkehrsmittel?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Hoffman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der Hauptgründe wieso die Schweiz meiner Meinung vielen Ländern so weit überlegen ist, ist das phänomenale öffentliche Verkehrssystem. Alle 15 Minuten kommt ein Bus, alle halbe Stunde ein Zug nach Zürich (und die SBB ist fast ausnahmslos pünktlich). Man kann sich &#8230; <a href="http://japanis.ch/2012/01/auto-oder-offentliches-verkehrsmittel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der Hauptgründe wieso die Schweiz meiner Meinung vielen Ländern so weit überlegen ist, ist das phänomenale öffentliche Verkehrssystem. Alle 15 Minuten kommt ein Bus, alle halbe Stunde ein Zug nach Zürich (und die SBB ist fast <a href="https://twitter.com/#!/kohlenklau/status/159690485521326080">ausnahmslos pünktlich</a>). Man kann sich praktisch und ohne Auto günstig fortsetzen. «Günstig?», denkt ihr vielleicht. Im Vergleich zu anderen Optionen schon.</p>
<p>Nehmen wir als Beispiel meinen Vater, ein Ingenieur bei Alstom in Baden. Sein Arbeitsweg ist 3.7km, von unserem Haus bis zu seiner Arbeitsstelle. Er geht am Morgen los, isst zuhause Mittag, geht wieder zur Arbeit, und kommt am Abend wieder zurück. Das ergibt in einem Tag ungefähr 14.8km. Jährlich arbeitet er ca. 280 Tage. Das ergibt im Jahr 4&#8217;100km. Der durchschnittliche Benzinpreis ist Fr. 1.50 / Liter, wahrscheinlich etwas mehr. Unser etwas älterer Toyota schafft 8km pro Liter. Insgesamt würde das Fr. 770 pro Jahr für Benzin ergeben. Dazu Versicherungskosten von ca. Fr. 1000 jährlich. Das ergibt zusammen Fr. 1770 im Jahr. Dazu kommen noch Reparatur- und Kontrollkosten, die ich nicht beachtet habe.</p>
<p>Ein RVBW Abo für Erwachsene, zwei Zonen, kostet Fr. 648. Autofahren ist fast dreimal so teuer. Mit diesem ist der tägliche Arbeitsweg nicht nur günstiger, sondern an Hauptverkehrszeiten auch schneller. Ein GA, mit dem man, ohne zusätzlich bezahlen zu müssen, durch die gesamte Schweiz reisen kann, ist nur Fr. 3350. Und damit sind einem (innerhalb der Schweiz) keine Grenzen gesetzt.</p>
<p><strong>Rechtzeitig, umweltfreundlich und effizient</strong> reist man mit dem öffentlichen Verkehrssystem der Schweiz. Andere Länder können sich in diesem Bereich noch um einiges verbessern.</p>
<p>Bild von <a href="http://www.rvbw.ch/">RVBW</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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