Jede Sekunde befinden sich 28’258 Internet Benutzer auf einer Seite mit Pornographischen Inhalten, 72% der Besucher sind Männer. Diese Menschenmenge ist fast 28 Mal so gross wie die Bevölkerung der Vatikanstadt.
In der gleichen Zeit werden über $3000 für Pornos ausgeben – in sechs Minuten gibt das eine Million Dollar. Pro Jahr verdient die Adult-Industrie über $90’000’000’000 (diese Statistiken sind von vor fünf Jahren, heute ist es viel mehr).
Diesen Zahlen zufolge ziehen sich eine Menge Leute Pornos rein – der grösste Teil davon Männer. Ich bin heute drei Fragen nachgegangen, die unten aufgeführt sind. Ich bin auf interessante Meinungen und Informationen gestossen, doch bitte vergesst nicht, dass ich hier grösstenteils meine Meinung vertrete – die nicht unbedingt der euren entsprechen muss.
Wieso schauen sich fast nur Männer Pornographie an?
In 2006 waren 72% der 28’000 Benutzer Männer, das heisst “nur” etwa 8’000 waren weiblichen Geschlechts. Trotzdem ziemlich viele, findet ihr nicht? .
In 2011 sind ungefähr 1/3 oder 1/4 der Besucher weiblich. Wieso nicht mehr? Männer sind mehr visuell orientiert als Frauen und Pornographie wird deswegen mehr für Männer produziert als für Frauen.
Die Schauspieler sind oft hässlich, bei ihnen sind ein grosser Penis und langes Durchhaltevermögen von Bedarf. Pornographie ist zudem oft für Frauen erniedrigend, vor allem Genres wie “Rape” und “BDSM”.
Männer bauen Stress besser und schneller durch einen Orgasmus ab, wobei Pornographie ihm hilft. Wenn sie in einer Beziehung sind, möchten sie nicht ihre Partnerin zur Sex ohne Liebe ausnutzen, nur um ihren Stress loszuwerden. Frauen hingegen lassen ihren Stress eher verbal heraus, was sich bemerkbar macht.
Obwohl die Männer immer noch den grössten “Marktanteil” haben, schauen sich immer mehr Frauen Pornographie an, das Wachstum der “für Frauen von Frauen” Porno-Seiten trägt auch dazu bei.
Wieso schaut man sich überhaupt Pornographie an?
Auf Porno Seiten gibt es eine Vielfalt von Filmen und Bildern, eine endlose Auswahl für sexuelle Erregung und Befreiung (= Masturbation). Manche Partner wollen nicht bei einer sexuellen Fantasie mitmachen, also bleibt ihnen nur eine Fantasie, und man schaut sich diese in der Form eines Pornos an.
Nicht wie im wirklichen Leben ist die Pornographie kontrollierbar, fast steuerbar. Will man einen “Blowjob”? Dir steht unendlich viel Material zur Verfügung.
Wir Leben in einer Gesellschaft der “Instant Gratification”, der sofortigen Befriedigung. Dies ist noch eine weiterer Grund, wieso viele sich Pornographie anschauen, man wird sofort befriedigt und muss nicht seinen Partner anbetteln oder sich einen One-Night-Stand aufsuchen.
Ist Pornographie falsch?
Oftmals sagen Frauen dass Pornographie nur etwas für Perverse wäre. Demzufolge wären alle (wirklich alle) Männer (und viele Frauen) pervers. Wissenschaftler der Universität von Montreal wollten eine Studie unter Männern machen, die keine Pornos schauen. Das Projekt scheiterte, sie konnten keine finden, die noch nie der Pornographie ausgesetzt waren.
Anderen Studien nach hat das Schauen von Pornographie absolut keine Auswirkung auf Sex in einer Beziehung. Männer sind fähig, zwischen dem wirklichen Leben und sexuellen Fantasien zu unterscheiden. Wenn man Alkohol (in Masse) konsumiert ist man nicht sofort ein Alkoholiker ist. Das Gleiche gilt für die Pornographie. Jedoch sollte beachtet werden, dass man sie wirklich in Masse konsumiert, der Durchschnitt liegt bei ungefähr 126 Minuten pro Woche für Singles, und 46 Minuten für Personen in einer Beziehung.
Fazit: Meiner Meinung nach ist Pornographie sicherlich nicht falsch, es ist auch nicht pervers, sich diese anzuschauen. Wie Pornographie gemacht wird, ist einen andere Geschichte. Viele Filme und Bilder sind legal, die weiblichen Schauspieler verdienen oft doppelt so viel wie ein Ingenieur pro Jahr, also ungefähr $300’000! Die illegal hergestellte Pornographie z.B. Kinderpornographie (Meinung hier und hier) ist unmoralisch, und (teilweise) schlimm.
Sogar 37% von Gottes Vertretern, Priester und Pastoren “haben ein Problem mit Pornographie”. Naja, besser als unschuldige Kinder missbrauchen. Den Zahlen nach ist Sonntag der beliebteste Tag um sich Pornos anzuschauen.
Hier noch kurz der Vergleich von Google Suchen von “Porn”, “Religion”, “Islam” und “Christianity”.
http://www.google.com/trends?q=porn%2C+religion%2C+islam%2C+christianity%2C+
Quellen:
http://www.guystuffcounseling.com/counseling-men-blog/bid/24369/Why-Men-Look-at-Porn-8-Things-Women-Need-to-Know-About-Internet-Porn
http://answers.yahoo.com/question/index?qid=20090907153433AAFyenU
http://jezebel.com/5322228/why-dont-women-watch-more-porn
http://www.salon.com/2006/11/27/porn_15/
http://unitedfamiliesinternational.wordpress.com/2010/06/02/14-shocking-pornography-statistics/
http://www.askmen.com/dating/heidi_250/256b_why-your-girlfriend-doesnt-watch-porn.html
http://www.thefrisky.com/2010-04-23/why-men-watch-porn/
http://www.tbrdr.com/why-men-look-at-porn/
http://www.divinecaroline.com/22081/39208-what-s-wrong-porn/2
http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/shows/porn/special/why.html
http://www.independent.co.uk/life-style/health-and-families/health-news/all-men-watch-porn-and-it-is-not-bad-for-them-1833949.html
http://www.telegraph.co.uk/relationships/6709646/All-men-watch-porn-scientists-find.html
http://www.somewhatfrank.com/2007/05/good_porn_video.html
http://techcrunch.com/2007/05/12/internet-pornography-stats/
http://www.familysafemedia.com/pornography_statistics.html


Meine Idee (vielleicht schlecht, vielleicht gut, vielleicht realistisch, vielleicht unmöglich) wäre, dass Migros (oder Coop, die könnten damit ihr schlechtes Image wieder aufbessern) schweizweit einen Backtag sponsern könnte, den wir (und viele andere) organisieren würden. Verschiedene Rezepte könnten zur Auswahl gestellt werden, die Migros (oder wie gesagt Coop) würden die Zutaten vergünstigt (oder gratis) zur Verfügung stellen. Kinder (und Jugendliche natürlich) würden Kuchen, Kekse, Muffins, Brownies (und so weiter und so fort) backen und diese zu etwas erhöhten Preisen (Fr. 2 – 3/Stück) an Ständen in grösseren (oder kleineren) Orten verkaufen. Das Geld würde dann eingesendet werden (wie genau weiss ich (noch) nicht, und wie versichert wird, dass alles Geld eingesendet wird, ist fast unmöglich) und an verschiedene Hilfsorganisationen wie Red Cross etc. gespendet werden (die Idee kam mir beim lesen eines 
