Kopfhörer in den Ohren, aus dem Fenster starrend sitze ich da. Ich sehe Autos, Menschen, Strassen, Bäume, Läden, doch nehme alles nicht so richtig wahr. Meine Augen sind fokusiert, dann wieder nicht. Ich lasse meinen Gedanken freien Lauf. Denke an Paris, wie es wäre wenn ich dort Leben würde. Das ausgeklügelte Metrosystem. Nur Französisch sprechen. La Tour Eiffel. Die vielen Menschen, die Ausländer. Was werde ich nächstes Jahr in Paris erleben? Werde ich Freunde finden? Werde ich in der Schule mithalten können, hat man genügend Freizeit? Ausgang. Paris ist riesig, was ist wenn mir etwas passiert? Ich möchte mir einmal das Redlight District anschauen. Möchte ich das wirklich? Ist es gefährlich dort? Ach, ich werde sicher Spass haben. Meine Gedanken schweifen zum Geld. Was wäre, wenn ich ein Millionär wäre? Wie wäre mein Leben anders? Ich denke an elegante schwarze Autos, teure Restaurants, hübsche Frauen, eine riesige Villa, Penthouse mit Blick auf den Skyline. Doch dann ändere ich meine Meinung. Ich möchte nicht reich sein, nicht im Besitz von millionen von Franken sein. Nein. Ich möchte mein Leben geniessen, mit Freunden scherzen, mich amüsieren, eine Familie gründen, Freude an meinem Beruf haben. Man sollte nicht immer an das Geld denken. Nein. Meine Gedanken wenden sich der Schule zu. Schaffe ich die Kanti? Sie scheint nicht so schwer zu sein wie ich es mir vorgestellt habe. Leichter als die Bez. eigentlich. Oder nicht? Sie wird sicher noch schwerer werden. Es gibt viele Lehrer von denen ich nicht einmal die Namen weiss, obwohl sie mich unterrichten. Naja, mit Namen bin ich ziemlich schlecht. Ich sollte froh sein wenn ich überhaupt die meiner Klassenkameraden kann. Manche Fächer sind ja extrem einfach, sogar langweilig. Oder sie sind langweilig weil ich mich nicht dafür interessiere. Ich denke wir sollten selber entscheiden können was wir lernen. Würmer. Was intersiert mich das ob Würmer das oder jenes als Nahrung zu sich nehmen. Kann mir doch egal sein. Man, ich hasse das Thema. Das würde ich z.B. ausfallen lassen. Das Gehirn interessiert mich aber. Hoffentlich machen wir bald etwas zur Biologie des Menschen. Das ist noch spannend. Deutsch ist gut, manchmal aber etwas langweilig. Alle Fächer sind manchmal langweilig. Ich mag Philiophie, diese vielen Fragen im Deutsch, worüber ich mir noch nie Gedanken gemacht hab. Ah, ich hab mir ja letzins überlegt. Ich glaube nicht an Gott, d.h. ich bin Atheist. Es gibt viele Atheisten. Doch wir leben in 2011. Genau. 2011 nach Christus. Unser gesamtes Jahressystem ist auf der Religion aufgebaut. Wieso ist das so? Das hasse ich. Ich will Neurolog werden. Oder doch lieber Diplomat? Oder Wirtschaft studieren? Oder Politik? Man, dass ist schwer sich für einen Beruf zu entscheiden. Als Diplomat kann ich reisen, und da nützen mir meine Sprachkenntnisse etwas. Doch bei der Neurologie handelt es sich um das Gehirn. Das ist erstaunlich interssant für mich. Wozu wären wir fähig, wenn wir das volle Potenzial unseres Gehirns ausnützen würden? Wie würde man das machen? Wozu sind alle Zellen zuständig? Wie speichert man am besten neue Informationen? Kann man aus seiner Imagination Bilder digital überspielen? Das würde ich herausfinden. Ausserdem verdient man saumässig viel. Stell dir vor, über $400’000 pro Jahr, im Schnitt $600k. Damit könnte ich reisen. Und somit denke ich immer wieder an Geld. Hmm, das ist wie bei Wikipedia. Egal bei welchem Artikel man ist, nach einigen Klicks auf den ersten Link des Artikels kommt man immer zum Thema der Philosophie. Vielleicht könnte ich – stop. Der Bus hält an, ich muss aussteigen. Weg mit meinen Gedanken, jetzt bin ich wieder fokusiert. Bis zum nächsten Mal Bus…
Monthly Archives: October 2011
Kinderpornographie und das Internet
Kinderpornographie ist schrecklich, das ist klar. Kinder, die zur Herstellung von pornographischem Material missbraucht werden, sind ihr Leben lang geschädigt. Wenn es einmal passiert, können sie mit viel Glück und unzähligen Gesprächen mit ihrem Pyschologen vielleicht ihr Leben weiterleben, doch sie werden nie wieder die gleichen sein wie vorher. Schlimmer ist es, wenn sie wissen, dass ihr Missbrauch aufgezeichnet wurde. In jedem Moment kann irgendein Pädophil sie sehen, wie sie missbraucht werden, unschuldig und hilflos. Sich das überhaupt vorzustellen ist grässlich, doch es selber zu erleben muss unbeschreiblich furchtbar sein.
Jedoch gibt es einen Vorteil der Kinderpornographie, auch wenn man sich das gar nicht vorstellen kann. Seitdem es das Internet gibt, gibt es auch die Pornographie, und auch die Kinderpornographie. Die Stanford Universität hat eine Studie durchgeführt, deren Resultaten nach eine zehn-prozentige Erhöhung des Internetzugangs einen Rückgang von 7.3% der gemeldeten Vergewaltigung bewirkt. Der Studie nach also sinkt die Anzahl der (gemeldeten) Vergewaltigungen wenn man den Internetzugang erhöht. Wir können daraus schliessen, dass Pädophile weniger Kinder vergewaltigen, wenn ihnen Kinderpornographie zur Verfügung gestellt wird. Dies macht Sinn, und schützt Kinder vor der Vergewaltigung. Das Problem ist jedoch, dass Kinder immer wieder missbraucht werden, um diese Pornographie herzustellen. “Menschen” die davon profitieren sind widerwärtig, abscheulich und Moral-los.
Im “normalen” Internet gibt es wenig Kinderpornographie, doch im sogenannten unzensierten “Deep Web” (mehr dazu in einem folgenden Post) gibt es ganze Seiten die sich Pädophilen widmen. Im sogenannten “Lolita City” (deren Benutzerdatenbank übrigens letztens von Anonymous veröffentlicht wurde) teilen Pädophile über 100GB Bilder und Filme von bekleideten und unbekleideten Kindern. Auf einer anderen Seite (deren Name mir gerade nicht in Sinn kommt), neben der “Lolita City” relativ harmlos aussieht, werden eigentliche Vorhaben (Vergewaltigung, Missbrauch, Entführung etc.) von Pädophilen geplant, die dann teilweise auch aufgeführt werden.
Meine persönliche Lösung für dieses Problem ist vielleicht nicht ganz durchdacht, sicherlich würde es nicht ganz das Problem eliminieren, doch es würde helfen: Die Graphik von Computerspielen wird immer besser, realistischer. Möglicherweise könnte man ein (das hört sich vielleicht krank an) “Kinderpornospiel” herstellen, in dem Pädophile ihre Fantasien, Wünsche etc. ausspielen können ohne dass echte Menschen zu schaden kommen. So wird beiden geholfen, den Pädophilen (bei denen gesagt werden muss dass sie sich nicht selber für die Pädophilie entscheiden haben) und den Kindern.
Was ist eure Meinung zu diesem kontroversen Thema?
Meine Meinung zur Homosexualität
Simon LeVay, ein ehemaliger Neurowissenschafter (studierte in Harvard) entdecke in 1991 dass INAH3, eine Strukter im Gehirn die hilft das Sexualverhalten zu regeln, generell bei homosexuellen Männern kleiner war als bei denen, die heterosexell orientiert waren. Ihm zunach ist Homosexualität keine Wahl, sondern genetisch vorbestimmt. Ich schliesse mich ihm teilweise an, doch denke ich, dass wir unsere Sexualität in einem gewissen Rahmen selber regeln, oder wenigstens vortäuschen können.
Ich schreibe mit der rechten Hand, doch es gibt Leute die mit der linken Hand alles erledigen. Es wäre sicherlich möglich meine linke Hand zu trainieren, damit sie gleich gut oder besser ist als meine rechte. Das könnte auch bei der Sexualität so sein, jedoch denke ich, dass es da eher umgekehrt ist. Homosexuelle trainieren sich die Heterosexualität an, doch tief drinnen fühlen sie sich immer noch vom gleichen Geschlecht angezogen.
Dies ist schlimm, unsere heutige Gesellschaft sollte reif genug sein, Homosexuelle anzunehmen. Ich finde wenn man mit seiner eigenen Sexualität zufrieden ist, müsste man andere wegen ihrer nicht fertig machen. Homophobia ist in unsere Gesellschaft leider zu weit verbreitet. Meiner Meinung nach gibt es zwei Gründe, wieso Menschen diese sexuelle Orientierung nicht annehmen. Zu einem beobachten sie vielleicht zwischen ihrer persönlichen Sexualität und der der Homosexuellen gewisse Ähnlichkeiten, und befürchten, sie selber wären möglicherweise Homosexuell. Sie haben Angst, beschimpfen Homosexuelle, machen sie fertig, etc. alles um ihre Ängste zu verdrängen. Der Hauptgrund aber, denke ich, ist die Religion. Anscheinend ist in der Bibel vermerkt (ich habe sie nie gelesen, ich weiss es nicht) dass eine Heirat bzw. Beziehung nur zwischen Mann und Frau sein sollte.
Darüber sollte man traurig sein, über die geringe Akzeptanz der Menschheit. Wenn diese Personen wirklich so religiös wären, wieso nehmen sie nicht einfach den Entscheid ihres imaginären Freundes Gottes an (denn ihrer Meinung nach hat ja Gott, der Allmächtige, diese Personen kreiert, und Gott macht ja anscheindend keine Fehler) und akzeptieren die homosexuelle Orientierung.
Ich verabscheue bemitleide Personen, die Homosexualität nicht annehmen, und der Meinung sind, dies sei eine Sünde blah blah blah. Die Mitglieder der Westboro Baptist Church (die man eigendlich gar nicht mehr als menschlich bezeichnen kann) sind besonders schlimm. Sie protestieren gegen Homosexuelle (oft benutzen sie erniedrigende Bezeichnungen wie “Faggots” oder “Fags”), oft “benutzen” sie auch *kleine Kinder*, die ihre schrecklichen Schilder halten. Auch protestieren sie oft bei Beerdigungen von gestorbenen Soldaten, und wichtigen Menschen wie Steve Jobs (das hat aber nicht geklappt, da sie seine Beerdigung nicht fanden). Meiner Meinung nach sollte diese Gruppe ignoriert werden, und schlussendlich werden sie bemerken, dass niemand sich für ihre Meinung interessiert. Mir tun aber die kleinen Kinder leid, die in einer solchen feindlichen Umgebung aufwachsen.
Ich bewundere Personen wie George Takei, ein Schauspieler (er ist best bekannt für seine Rolle von Hiraku Sulu aus Star Trek) der sich sehr für die Rechte der Homosexuellen einsetzt, und auch politisch sehr Aktiv ist.
Ich denke dass sich die Situation der Homosexuellen Gemeinschaft langsam verbessern wird, v.a. auch wenn sich wichtige Personen wie Elton John als homosexuell outen, und zeigen, dass es eigendlich nicht auf die Sexuelle Orientierung drauf ankommt, was für ein Art Mensch man ist. Schade finde ich es nur, dass unsere Gesellschaft noch nicht so weit ist.
Danke fürs lesen, gerne würde ich eure Stellungsnahme dazu hören
P.S. Ich selber bin nicht homosexuell Orientiert.